Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in den Füßen können unseren Alltag sehr stark einschränken. Das durfte ich am eigenen Leib als Sportlerin mehrfach erleben.

Bei Fußproblemen wird zwischen einer akuten Verletzung und einer chronischen Symptomatik unterschieden. Alle Nerven des Körpers enden unter der Fußsohle, das macht sie speziell empfindsam. Das wußten schon die alten Völker, die eine wohltuende Fußreflexzonentherapie entwickelten, um die Organe des Körpers über die Füße zu behandeln. Beim Massieren einer Organzone an den Füßen kann ein unmittelbarer Effekt eintreten. Über die Nerven wird ein heilender Impuls bis zum betreffenden Organ gesendet, der sich, je nach Stimulierung, sofort bemerkbar machen kann. Als Kind erlebte ich diese positive Wirkung mehrmals, als mir meine Mutter abends auf der Bettkante meine Bauchschmerzen über die Füße heilte.

Doch was sind die tieferen Ursachen für langanhaltende Schmerzen in den Füßen? Hierbei sollten wir differenzieren und tiefer forschen auf welcher Ebene die Symptomatik liegt. Ein mechanisches Problem macht sich vor allem meist in Druckstellen und Fehlstellungen bemerkbar (zB. bei einem Hallux Valgus).

Die Ursachen sind hierbei nicht unmittelbar am Fuß selbst, sondern liegen in der Geh-weise und der Körperstatik. Immer wieder dürfen wir uns veranschaulichen, dass die Füße „nur“ am Bein hängen. Die Entscheidung über unseren „letzten Auftritt“ wird vor allem in der Hüfte entschieden, die sich bei den meisten Menschen beim Gehen und Laufen nicht frei bewegt. Die Folge ist ein weit verbreiteter harter Fersen-Auftritt. Hierbei werden die Zehen zusätzlich oft in zu enge Schuhe gestaucht, und es kommt zu einem ausgetretenen Fußgewölbe. Dies kann später eine Hallux Valgus begünstigen.

Das Abrollen findet im fortgeschrittenen Stadium nicht über den Außenspann des Fußes statt, sondern über die Innenkante, wobei diese bei jedem Schritt überreizt wird. Das kann längerfristig zu Entzündungen führen. Der Hallux Valgus dient hierbei als „Innenstütze“ des Fußes – ähnlich eines Fahrradständers – der die Statik versucht auszugleichen, damit „das Rad“ ( der Mensch) nicht umfällt.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=0I94f-DLjHY&w=560&h=315]

Für die Heilung mechanischer Fußprobleme ist ein Korrigieren der Körperstatik sinnvoll. Unbewegliche Einlagen können hierbei nur eine akute Lösung sein, denn diese können eine längerfristige Korrektur nicht herbeiführen. Dies kann nur der bewegliche Körper selbst.

Für die Umstellung auf eine gesunde Gangart haben wir die Tarasoles Erdungssandalen entwickelt.

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an den Füßen können oft Stoffwechsel bedingt sein. Die typischen Symptome, die darauf hinweisen sind meistens:

  • Brennen und chronische Schmerzen an und unter den Füßen
  • Hautläsionen, Risse, Bläschen (u.a. mit Juckreiz)
  • Verfärbungen
  • Ablagerungen (wie zB. bei einem chronischen Fersensporn)
  • neurologische Symptome (Taubheit, Steifigkeit, einschießende Schmerzen)

Die schulmedizinische Diagnostik kommt bei Fußschmerzen schnell an ihre Grenzen. Oft kann ein herkömmlicher Befund keine genauen Aussagen geben über die wirkliche Ursache des Problems. Die daraufhin verordneten Therapien schauen deshalb meist an den tieferen Ursachen vorbei. Viele Fußprobleme werden aus diesem Grund als psychosomatisch eingestuft. Was bedeutet, dass die Ursache psychisch und stressbedingt ist. Oft bekomme ich Emails von Menschen, die mir schreiben dass sich nach einer Lebenskrise Schmerzen das erste Mal bemerkbar machten. Immer dann wenn Stress in unser Leben kommt (und das ist in dieser Welt unweigerlich häufig der Fall), wird Adrenalin ausgeschüttet. Hierbei werden, je nach Stresssituation, verschiedene Hormongemische ausgeschüttet. Für unser Überleben werden hierbei wichtige Prozesse in Gang gesetzt, zB. ein Fluchtimpuls eingeleitet. Doch wie kann eine langanhaltende Stresssituation chronische Fußprobleme verursachen?

Auch wenn die medizinische Forschung dies noch nicht hinreichend erforscht hat, sind bei einer Vielzahl von Entzündungen Viren und Bakterien im Spiel. Diese können besonders an den Füßen Rötung, Schwellung, Entzündungen bis hin zu neurologischen Prozessen auslösen. Besonders Viren können eine unentdeckte Ursache von Schmerzen sein. Der Epstein Barr Virus (Pfeiffer Virus) kann nicht nur akut Halsschmerzen auslösen, sondern in einem späteren Stadium tiefer in den Organismus wandern und dort über Jahrzehnte ausharren. Hierbei versteckt der Virus sich in den Organen und wartet auf Nahrung. Viren bevorzugen glutenhaltige Kohlenhydrate, tierisches Eiweiß, raffinierte Zucker als auch Gifte wie Schwermetalle und Pestizide als ihre Nahrungsquellen. Unbekannt ist, dass sich Viren besonders gern von Adrenalin ernähren, was wie schon beschrieben, bei Stress ausgeschüttet wird. Nicht jeder Kummer muß jedoch unweigerlich chronische Symptome zur Folge haben. Erst wenn Viren, wie Herpes- und Epstein-Barr Viren oder andere Unterarten im Organismus vorhanden sind, finden chronische Erkrankungen ein optimales Milieu. Die besten Freunde der Viren sind übrigens Bakterien (wie z.B. Streptokokken), die akute Entzündungen am Bewegungsapparat auslösen können. Auch Fußpilze können auf eine chronische Virenbelastung hinweisen. Ist das Milieu des Körpers erst einmal belastet mit „versteckten Mitbewohnern“ kann dies eine langjährige Leidensgeschichte auslösen. Viren sind fressende Erreger- was bisher unbekannt war. So knabbern sie besonders gern an den feinen Nervenenden und verursachen damit neurologische Symptome. Später ziehen sie sich gesättigt in die Nervenzellen zurück und schlafen dort wie Kätzchen vor dem warmen Ofen. Bis sie wieder hungrig erwachen und die nächste Schmerzattacke auslösen können!

Aus diesem Grund ist bei chronischen Fußschmerzen eine zielgerichtete Körperreinigung absolut notwendig. Hierbei sollte nicht nur die Ernährung umgestellt werden, sondern Schwermetalle, Viren und Bakterien in der Gesamtheit aus dem Organismus „ausgeleitet“ werden. Diesen versteckten Erregern kann nur der „Garaus“ gemacht werden, wenn ihnen als erstes das Futter entzogen wird. Viren-freundliche Nahrungsmittel sollten dabei vermieden werden. Auch unterstützen Nahrungsergänzungen die Veränderung des Milieus, indem sich längerfristig unerwünschte Mitbewohner nicht mehr willkommen fühlen. Schwermetalle sollten zeitgleich „detoxed“ werden. Besonders in der Fußsohle lagern sich diese gern an, was Viren und Bakterien „magisch anzieht“.